RJ Mitte ist tot. Der US-Schauspieler, bekannt als Walter White Jr. aus „Breaking Bad“, ist am 12. Oktober 2026 im Alter von nur 34 Jahren gestorben. Sein Management bestätigte die Nachricht. Mitte wurde in seinem Zuhause in Brownsville im US-Bundesstaat Texas tot aufgefunden.
Der Schauspieler wurde durch die erfolgreiche AMC-Serie weltweit bekannt und engagierte sich über viele Jahre für die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Todesursache von RJ Mitte bestätigt
Nach der Bekanntgabe seines Todes bestätigte ein Sprecher gegenüber dem US-Magazin People, dass RJ Mitte durch Suizid gestorben ist.
Die Polizei in Brownsville hatte den Schauspieler am Montag in seinem Zuhause gefunden. Die behördlichen Untersuchungen zu den genauen Todesumständen dauern noch an.
In einer Erklärung würdigte sein Management Mitte als Schauspieler, Philanthropen und leidenschaftlichen Aktivisten für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Gleichzeitig bat es darum, die Privatsphäre seiner Familie und seiner Angehörigen zu respektieren.
Bryan Cranston und „Breaking Bad“-Stars trauern
Besonders emotional reagierte Bryan Cranston auf den Tod seines früheren Serienkollegen. In „Breaking Bad“ spielte Cranston den Chemielehrer Walter White, während Mitte dessen Sohn Walter White Jr., auch Flynn genannt, verkörperte.
Auf Instagram erinnerte Cranston daran, dass er Mitte bereits als 14-Jährigen bei den Dreharbeiten kennengelernt hatte. Er beschrieb dessen Entwicklung vom unerfahrenen Jugendlichen zu einem talentierten Schauspieler und würdigte seinen Einsatz für Menschen mit Behinderungen.
Noch wenige Wochen vor seinem Tod hatten die beiden darüber gesprochen, sich zum Mittagessen zu treffen. Cranston verabschiedete sich mit den Worten: „Ich werde dich vermissen, Sohn.“
Auch Aaron Paul, der in „Breaking Bad“ Jesse Pinkman spielte, und Dean Norris, bekannt als Hank Schrader, äußerten ihre Trauer über den Verlust ihres ehemaligen Kollegen.
RJ Mitte war mehr als Walter White Jr.
RJ Mitte spielte zwischen 2008 und 2013 in allen fünf Staffeln von „Breaking Bad“ mit. Seine Figur Walter White Jr. gehörte zu den zentralen Mitgliedern der Familie White und wurde im Verlauf der Serie zunehmend mit den kriminellen Machenschaften seines Vaters konfrontiert.
Wie seine Serienfigur lebte auch Mitte selbst mit Zerebralparese, einer neurologisch bedingten Bewegungsstörung. Seine persönlichen Erfahrungen flossen in die Darstellung ein und machten ihn zu einer wichtigen Stimme für authentische Repräsentation in Film und Fernsehen.
Nach dem Ende von „Breaking Bad“ war Mitte unter anderem in den Serien „Switched at Birth“ und „The Guardians of Justice“ sowie in Filmen wie „Triumph“ und „The Recall“ zu sehen.
Zuletzt hatte er noch seinen Film „Talking to Strangers“ beworben und wenige Tage vor seinem Tod Interviews gegeben.
Abseits seiner Schauspielkarriere engagierte sich Mitte als Botschafter für Organisationen wie United Cerebral Palsy und Shriners Children’s. Außerdem leitete er die gemeinnützige Mitte Foundation.
Mit seinem Tod verliert die Film- und Fernsehbranche einen Schauspieler, dessen Wirkung weit über seine bekannteste Rolle hinausging.
Hinweis: Wer sich in einer seelischen Krise befindet, erhält in Deutschland rund um die Uhr kostenlose und anonyme Unterstützung bei der TelefonSeelsorge unter 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 oder 116 123.