Ben Affleck hat bislang keine Gespräche mit Marvel über eine Rückkehr als Daredevil geführt. Im Podcast „Happy Sad Confused“ erklärte der Schauspieler, dass Marvel-Chef Kevin Feige ihn nicht wegen eines Comebacks kontaktiert habe. Eine vollständige Absage erteilte Affleck allerdings ebenfalls nicht.
Der Schauspieler verkörperte den blinden Marvel-Helden Matt Murdock bereits 2003 im Kinofilm „Daredevil“. Mehr als 20 Jahre später könnte das Multiversum des MCU theoretisch eine Rückkehr ermöglichen.
Ben Affleck wartet auf einen Anruf von Marvel
Im Gespräch mit Moderator Josh Horowitz wurde Affleck direkt gefragt, ob Kevin Feige ihn bereits wegen einer möglichen Daredevil-Rückkehr angesprochen habe.
Seine Antwort fiel überraschend aus: „He hasn’t. I wish he would.“ Damit bestätigte der Schauspieler, dass bisher kein Kontakt stattgefunden hat, ließ gleichzeitig aber eine gewisse Offenheit erkennen.
Allerdings relativierte Affleck seine Aussage unmittelbar danach. Er habe das Gefühl, seine Zeit mit Superheldenfilmen weitgehend hinter sich gelassen zu haben. Außerdem wisse er nicht, ob es innerhalb dieses Genres noch eine Rolle gebe, die ihn wirklich interessieren würde.
Ein konkretes Interesse an einer erneuten Daredevil-Verpflichtung lässt sich daraus deshalb nicht ableiten. Vielmehr scheint Affleck grundsätzlich offen für interessante Angebote zu sein, ohne aktiv eine Rückkehr anzustreben.
Affleck lobt Marvel-Chef Kevin Feige
Besonders positiv äußerte sich Affleck über Kevin Feige und dessen Verständnis für erfolgreiche Superheldenfilme.
Feige war bereits während der Produktion von „Daredevil“ im Jahr 2003 beteiligt, hatte damals allerdings noch nicht die kreative Kontrolle, die er später als Präsident der Marvel Studios erhielt.
Affleck erinnerte sich daran, dass er einige Entscheidungen während der damaligen Dreharbeiten hinterfragte. Rückblickend hätte er gerne stärker auf Feiges Einschätzungen gehört.
Der Schauspieler bezeichnete Feige sinngemäß als einen der wenigen Produzenten, denen er tatsächlich zutraue, die Erwartungen des Publikums richtig einzuschätzen.
Charlie Cox bleibt vorerst Marvels Daredevil
Inzwischen wird Matt Murdock im Marvel Cinematic Universe von Charlie Cox verkörpert. Der Schauspieler übernahm die Figur erstmals 2015 in der Netflix-Serie „Daredevil“ und kehrte später unter anderem in „Spider-Man: No Way Home“ zurück.
Aktuell steht Cox weiterhin im Mittelpunkt von „Daredevil: Born Again“. Allerdings wurde inzwischen bestätigt, dass die Serie mit ihrer dritten Staffel endet.
Die letzten Folgen sollen 2027 bei Disney+ erscheinen. Mehr über die Entscheidung und mögliche Auswirkungen auf die Zukunft der Figur erfährst du in unserem Beitrag zum Ende von Daredevil: Born Again nach Staffel 3.
Das Serienfinale bedeutet jedoch nicht automatisch, dass Marvel auch Charlie Cox als Daredevil verabschiedet. Weitere Auftritte in anderen MCU-Produktionen bleiben grundsätzlich möglich.
Könnte Ben Affleck in Avengers: Secret Wars zurückkehren?
Mit „Avengers: Secret Wars“ steht für Dezember 2027 ein weiterer großer MCU-Film bevor, dessen Multiversum-Handlung grundsätzlich die Rückkehr älterer Marvel-Darsteller ermöglichen könnte.
Ein Beispiel dafür lieferte bereits „Deadpool & Wolverine“ aus dem Jahr 2024. Darin kehrte Jennifer Garner als Elektra zurück, nachdem sie die Figur ursprünglich an Afflecks Seite in „Daredevil“ gespielt hatte.
Afflecks Version von Matt Murdock könnte auf ähnliche Weise erneut auftauchen. Bestätigt wurde eine Beteiligung an „Avengers: Secret Wars“ allerdings nicht. Auch andere kommende MCU-Projekte wurden bisher nicht offiziell mit dem Schauspieler in Verbindung gebracht.
Seine aktuellen Aussagen zeigen vor allem, dass Marvel bislang keine Gespräche mit ihm geführt hat. Sollte Kevin Feige künftig eine passende Idee haben, wäre zumindest ein Gespräch mit Affleck denkbar.