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Clayface: James Gunn empfiehlt 12 Horrorfilme

James Gunn hat zwölf Body-Horror-Filme empfohlen, die Zuschauer auf den kommenden DC-Film „Clayface“ einstimmen sollen. Der Chef von DC Studios teilte seine persönlichen Favoriten auf Threads. Darunter befinden sich bekannte…

Von filmbuddydrake 4 Min. Lesezeit
Clayface James Gunn

James Gunn hat zwölf Body-Horror-Filme empfohlen, die Zuschauer auf den kommenden DC-Film „Clayface“ einstimmen sollen. Der Chef von DC Studios teilte seine persönlichen Favoriten auf Threads. Darunter befinden sich bekannte Klassiker von David Cronenberg und John Carpenter, aber auch ein eigener Film des Regisseurs.

Die Empfehlungen erscheinen passend zum deutschen Kinostart von „Clayface“ am 22. Oktober 2026. Der neue Film über den Batman-Schurken setzt auf körperliche Veränderungen, psychologischen Horror und eine tragische Geschichte.

Diese 12 Body-Horror-Filme empfiehlt James Gunn

James Gunn stellte auf Threads eine Liste mit zwölf Filmen zusammen, die ihn seit vielen Jahren begleiten. Dabei betonte er, dass er nicht jeden davon für ein klassisches Meisterwerk hält. Entscheidend sei vielmehr seine persönliche Begeisterung für die jeweiligen Werke.

Seine vollständige Auswahl umfasst folgende Filme:

  1. Shivers (1975) von David Cronenberg
  2. Invasion of the Body Snatchers (1978) von Philip Kaufman
  3. The Brood (1979) von David Cronenberg
  4. Altered States (1980) von Ken Russell
  5. The Thing (1982) von John Carpenter
  6. Basket Case (1982) von Frank Henenlotter
  7. Videodrome (1983) von David Cronenberg
  8. Re-Animator (1985) von Stuart Gordon
  9. The Fly (1986) von David Cronenberg
  10. The Blob (1988) von Chuck Russell
  11. Cronos (1993) von Guillermo del Toro
  12. Slither (2006) von James Gunn

Besonders auffällig ist die starke Präsenz von David Cronenberg. Gleich vier seiner Filme stehen auf Gunns Liste. Der kanadische Regisseur gilt als einer der bekanntesten Vertreter des Body-Horror-Genres.

Mit „The Fly“, in Deutschland als „Die Fliege“ bekannt, erzählt Cronenberg beispielsweise die Geschichte eines Wissenschaftlers, dessen Körper sich nach einem fehlgeschlagenen Experiment zunehmend verändert.

John Carpenters „The Thing“ verfolgt einen anderen Ansatz. Hier bedroht ein außerirdischer Organismus eine Forschungsstation, indem er Lebewesen nachahmt und ihre Körper auf verstörende Weise verändert.

Eine ungewöhnliche Ergänzung ist „Slither“ aus dem Jahr 2006. Die Horror-Komödie inszenierte James Gunn selbst, lange bevor er mit „Guardians of the Galaxy“ und „Superman“ große Superheldenfilme drehte.

Was verbindet die Horrorfilme mit Clayface?

Die Filme zeigen unterschiedliche Varianten des Body Horrors. Im Mittelpunkt stehen körperliche Veränderungen, Mutationen und der Verlust der Kontrolle über den eigenen Körper.

Genau diese Themen spielen auch in „Clayface“ eine wichtige Rolle.

Der Film erzählt die Geschichte von Matt Hagen, einem aufstrebenden Schauspieler aus Gotham City. Nachdem ihn ein Gangster schwer entstellt hat, unterzieht sich Hagen einer experimentellen medizinischen Behandlung.

Zunächst scheint der Eingriff erfolgreich zu sein. Doch die Behandlung verändert nicht nur seinen Körper, sondern beeinflusst zunehmend auch seine Wahrnehmung. Aus dem Schauspieler entwickelt sich schließlich ein von Rache getriebenes Monster.

Besonders „Die Fliege“ bietet damit eine erkennbare thematische Parallele. In beiden Geschichten führt ein wissenschaftlicher Eingriff zu einer körperlichen Veränderung, die das Leben der Hauptfigur zunehmend zerstört.

Gunns Auswahl sollte allerdings nicht als offizielle Liste der filmischen Vorbilder für „Clayface“ verstanden werden. Er präsentierte die zwölf Titel ausdrücklich als persönliche Favoriten zur Einstimmung auf den neuen Horrorfilm.

Clayface wird ein ungewöhnlicher DC-Film

Mit „Clayface“ verfolgt DC Studios einen anderen Ansatz als bei klassischen Superheldenfilmen. Statt großer Kämpfe zwischen Helden und Schurken steht eine verstörende Geschichte über Identität, körperlichen Verfall und Rache im Mittelpunkt.

Regie führt James Watkins, der bereits mit „The Woman in Black“ und „Speak No Evil“ Erfahrungen im Horrorgenre gesammelt hat.

Das Drehbuch stammt von Mike Flanagan und Hossein Amini. Die Hauptrolle übernimmt Tom Rhys Harries als Matt Hagen. Außerdem gehören Naomi Ackie, David Dencik, Max Minghella und Eddie Marsan zur Besetzung.

Wie konsequent DC Studios auf Body Horror setzt, zeigte bereits das zuletzt veröffentlichte Werbematerial. Besonders deutlich wurde das beim verstörenden japanischen Poster zu Clayface, das James Gunn Ende September teilte.

Auch die amerikanische Altersfreigabe unterstreicht die härtere Ausrichtung. In den USA erhielt „Clayface“ ein R-Rating, unter anderem wegen blutiger Gewalt und Gore.

Trotz seiner ungewöhnlichen Ausrichtung gehört der Horrorfilm zum neuen DC Universe, das Gunn gemeinsam mit Peter Safran verantwortet.

Wann startet Clayface in Deutschland?

„Clayface“ startet am 22. Oktober 2026 in den deutschen Kinos. Warner Bros. Germany hat den Termin bereits offiziell bestätigt. In den USA erscheint der Film einen Tag später, am 23. Oktober.

James Gunns zwölf Empfehlungen bieten damit noch kurz vor dem Kinostart einen Einblick in jene Art von Horror, auf die sich Zuschauer einstellen können.

Vor allem die Werke von David Cronenberg zeigen, wie eng körperliche Veränderungen und psychologischer Horror miteinander verbunden sein können. Genau diese Kombination soll auch die Geschichte von Matt Hagen prägen.

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