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Werwulf: Laut Dafoe kein typischer Werwolf-Horror

Willem Dafoe hat Robert Eggers' neuen Horrorfilm „Werwulf“ bereits gesehen und verspricht eine ungewöhnliche Interpretation des Werwolf-Mythos. Im Interview mit JustWatch erklärte der Schauspieler, dass sich der Film bewusst von…

Von filmbuddydrake 2 Min. Lesezeit
Werwulf Willem Dafoe

Willem Dafoe hat Robert Eggers‘ neuen Horrorfilm „Werwulf“ bereits gesehen und verspricht eine ungewöhnliche Interpretation des Werwolf-Mythos. Im Interview mit JustWatch erklärte der Schauspieler, dass sich der Film bewusst von klassischen Werwolfgeschichten unterscheidet. Statt vertrauter Horrorformeln erwartet die Zuschauer ein düsteres und verstörendes Erlebnis.

Dafoe bezeichnete „Werwulf“ als beeindruckenden und zugleich schönen Film. Obwohl er bereits die fertige Fassung gesehen hat, wollte er keine konkreten Überraschungen verraten.

Werwulf soll mit klassischen Werwolfgeschichten brechen

Wer bei „Werwulf“ eine gewöhnliche Monstergeschichte erwartet, könnte laut Dafoe überrascht werden. Der Schauspieler betonte, dass sich der Film weder auf die üblichen Genreklischees noch auf traditionelle Werwolferzählungen verlasse.

Seine Aussagen gehen allerdings über die Geschichte selbst hinaus. Dafoe beschrieb den Horrorfilm als düster, beunruhigend und anders als gewöhnliche Vertreter des Genres.

Welche bekannten Elemente des Werwolf-Mythos Robert Eggers tatsächlich verändert, verriet er nicht. Damit bleibt offen, wie weit sich „Werwulf“ von bisherigen Darstellungen der Kreatur entfernt.

Der historische Hintergrund gibt jedoch bereits einen Eindruck von der Richtung: Die Handlung spielt im mittelalterlichen England, wo eine geheimnisvolle Bestie die Bevölkerung terrorisiert und alte Glaubensvorstellungen zur erschreckenden Realität werden.

Robert Eggers kehrt nach Nosferatu zum Horror zurück

Mit „Werwulf“ widmet sich Robert Eggers nach seinem Vampirfilm „Nosferatu“ einer weiteren klassischen Horrorfigur.

Schon mit „The Witch“, „Der Leuchtturm“ und „The Northman“ entwickelte der Regisseur einen unverwechselbaren Stil, der historische Schauplätze mit Folklore und psychologischem Schrecken verbindet.

Dafoe, der bereits mehrfach mit Eggers zusammengearbeitet hat, lobte im Interview besonders dessen Fähigkeit, glaubwürdige historische Welten zu erschaffen. Für ihn wirke in diesen Filmen nichts bloß dekorativ. Vielmehr habe jedes Detail seinen Platz innerhalb der Geschichte.

Für „Werwulf“ schrieb Eggers das Drehbuch gemeinsam mit dem isländischen Autor Sjón. Die Hauptrollen übernehmen Aaron Taylor-Johnson und Lily-Rose Depp. Dafoe selbst verkörpert einen alten Jäger.

Auch die bisher gezeigten Filmausschnitte deuten auf eine besonders körperliche Form des Horrors hin. Beim London Film Festival wurde bereits eine intensive Verwandlungsszene mit Aaron Taylor-Johnson präsentiert.

Wie sehr Eggers‘ frühere Arbeiten andere Horrorproduktionen beeinflusst haben, zeigt auch die Horrorserie Marianne auf Netflix, deren Macher unter anderem „The Witch“ als Inspiration nannten.

Wann startet Werwulf in Deutschland?

„Werwulf“ startet am 7. Januar 2027 in den deutschen Kinos. Universal Pictures hat den Termin offiziell bestätigt.

In den USA erscheint der Horrorfilm bereits am 25. Dezember 2026, also rund zwei Wochen früher.

Zum Cast gehören neben Willem Dafoe, Aaron Taylor-Johnson und Lily-Rose Depp auch Ralph Ineson und Simon McBurney.

Dafoes erste Reaktion auf die fertige Fassung lässt zumindest erkennen, dass Eggers nicht einfach eine weitere klassische Werwolfgeschichte erzählen möchte. Welche Besonderheiten sich hinter seiner Neuinterpretation verbergen, wird allerdings erst der vollständige Film zeigen.

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