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Behemoth: Pedro Pascal startet stark bei Kritikern

Pedro Pascals neuer Film Behemoth! kommt bei den ersten Kritikern überwiegend gut an. Nach seiner Premiere beim New York Film Festival startete das Musikdrama zunächst mit 85 Prozent auf Rotten…

3 Min. Lesezeit
Behemoth Pedro Pascal

Pedro Pascals neuer Film Behemoth! kommt bei den ersten Kritikern überwiegend gut an. Nach seiner Premiere beim New York Film Festival startete das Musikdrama zunächst mit 85 Prozent auf Rotten Tomatoes. Inzwischen liegt der Wert bei 79 Prozent.

Die Zahl basiert bislang allerdings nur auf einer kleinen Anzahl veröffentlichter Kritiken. Bis zum regulären Kinostart kann sich die Bewertung deshalb noch deutlich verändern.

Behemoth startete zunächst mit 85 Prozent

Direkt nach den ersten Rezensionen sah es für Behemoth! sogar noch etwas besser aus. 11 von zunächst 13 erfassten Kritiken wurden bei Rotten Tomatoes positiv gewertet. Daraus ergab sich zum Start eine Zustimmung von 85 Prozent.

Mit weiteren Rezensionen sank der Wert anschließend auf 79 Prozent. Der Film bleibt damit weiterhin im positiven Bereich.

Interessant ist dabei vor allem, wie unterschiedlich die Reaktionen ausfallen. Während Pedro Pascals Darstellung und die ungewöhnliche Bedeutung der Filmmusik vielfach hervorgehoben werden, gibt es auch Kritik an der Erzählstruktur und der emotionalen Wirkung einzelner Figuren.

Worum geht es in Behemoth?

Pedro Pascal spielt den Cellisten Alex Serian, der nach rund 20 Jahren auf Reisen nach Los Angeles zurückkehrt. Musik hat sein gesamtes Leben geprägt und wird auch nach seiner Rückkehr zum Mittelpunkt einer persönlichen Reise durch seine Vergangenheit.

Der Film erzählt Alex‘ Geschichte nicht streng chronologisch. Stattdessen blickt die Handlung immer wieder auf verschiedene Stationen seines Lebens, Beziehungen und Entscheidungen zurück.

Filmmusik ist dabei nicht nur Begleitung, sondern ein zentraler Bestandteil der Geschichte.

Für Behemoth! arbeiteten gleich neun Komponisten zusammen. Zu diesem sogenannten Behemoth! Collective gehören unter anderem Michael Giacchino, James Newton Howard, Alan Silvestri, Michael Abels, Henry Jackman und Nami Melumad.

Pedro Pascal musste für Behemoth Cello lernen

Für seine Rolle bereitete sich Pedro Pascal intensiv auf das Cellospiel vor. Der Schauspieler bezeichnete das Erlernen des Instruments sogar als eine der schwierigsten kreativen Aufgaben, die er bislang für eine Rolle übernehmen musste.

Pascal spielt keinen Musiker, bei dem das Instrument nur gelegentlich im Hintergrund auftaucht. Das Cello ist eng mit Alex und der gesamten Erzählweise des Films verbunden.

Neben Pascal gehören unter anderem Olivia Wilde, Eva Victor, Will Arnett, Hank Azaria, Alexa Swinton und Margarita Levieva zur Besetzung.

Für Pascal ist Behemoth! zugleich eine weitere große Rolle in einer besonders aktiven Phase seiner Karriere. Auch rund um eine seiner bekanntesten Serien bleibt es spannend. Bei Filmbuddy Drake gibt es bereits den aktuellen Stand zu The Last of Us Staffel 3.

Tony Gilroy kehrt nach langer Pause als Filmregisseur zurück

Geschrieben und inszeniert wurde Behemoth! von Tony Gilroy. Serienfans dürften ihn vor allem als kreativen Kopf hinter Star Wars: Andor kennen.

Als Regisseur eines Kinofilms war Gilroy dagegen lange nicht mehr aktiv. Sein vorheriger Spielfilm The Bourne Legacy erschien bereits 2012.

Mit Behemoth! schlägt er nun eine deutlich andere Richtung ein. Statt Spionage oder Science Fiction stehen ein Musiker, seine Vergangenheit und die Menschen hinter der Filmmusik im Zentrum.

Die ersten Kritiken zeigen allerdings auch, dass Gilroys ungewöhnliche Erzählweise nicht bei allen gleichermaßen funktioniert. Besonders die nicht chronologische Struktur wird unterschiedlich aufgenommen.

Wann startet Behemoth in Deutschland?

Behemoth! Stücke eines Lebens startet am 3. Dezember 2026 in den deutschen Kinos.

In den USA folgt der Kinostart einen Tag später am 4. Dezember.

Bis dahin dürfte auch das Bild bei Rotten Tomatoes deutlich aussagekräftiger werden. Die aktuellen 79 Prozent beruhen noch auf vergleichsweise wenigen Rezensionen und sollten deshalb eher als erster Eindruck der Kritiker verstanden werden.

Fest steht schon jetzt: Behemoth! gehört zu den ungewöhnlicheren Projekten in Pedro Pascals aktueller Filmografie und stellt Musik deutlich stärker ins Zentrum, als es bei klassischen Hollywood-Dramen üblich ist.

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