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Lanterns verliert nach dem Finale viele Zuschauer

Das Finale von Lanterns kommt beim Publikum deutlich schlechter an als der bisherige Verlauf der DC-Serie. Auf Rotten Tomatoes ist die Zuschauerwertung inzwischen auf 70 Prozent gefallen. Zum Start der…

Von filmbuddydrake 4 Min. Lesezeit
Lanterns Rotten Tomatoes

Das Finale von Lanterns kommt beim Publikum deutlich schlechter an als der bisherige Verlauf der DC-Serie. Auf Rotten Tomatoes ist die Zuschauerwertung inzwischen auf 70 Prozent gefallen.

Zum Start der Serie lag der sogenannte Popcornmeter noch bei rund 89 Prozent. Besonders nach dem Ende der ersten Staffel gingen die Bewertungen deutlich zurück.

Bei den Kritikern sieht die Situation ganz anders aus.

Wer die bisherigen Folgen noch mal streamen möchte, kann „Lanterns“ über den HBO-Max-Channel bei Prime Video ansehen*. Für berechtigte Kunden zeigt Amazon aktuell auch einen 7-tägigen Gratiszeitraum für HBO Max an.

Lanterns steht bei Rotten Tomatoes nur noch bei 70 Prozent

Stand 8. Oktober 2026 erreicht Lanterns bei Rotten Tomatoes 70 Prozent beim Publikum bei mehr als 2.500 abgegebenen Bewertungen.

Die Kritiker bewerten die Serie weiterhin wesentlich positiver. Der Tomatometer liegt aktuell bei 91 Prozent auf Basis von mehr als 150 Kritiken.

Damit entsteht nach dem Finale eine auffällige Lücke:

BewertungAktueller Stand
Kritiker91 %
Publikum70 %

Eine schlechte Gesamtbewertung ist das für Lanterns weiterhin nicht. Der Unterschied zeigt aber deutlich, dass Teile des Publikums mit der Entwicklung der Serie weniger zufrieden sind als professionelle Kritiker.

Die Werte auf Rotten Tomatoes können sich mit weiteren Bewertungen noch verändern.

Warum kommt das Lanterns Finale schlechter an?

Ein einzelner Grund lässt sich für den Rückgang nicht verantwortlich machen. In den Zuschauerreaktionen tauchen allerdings mehrere Kritikpunkte immer wieder auf.

Ein Teil der Fans hatte sich für das Finale mehr klassische Superheldenaction gewünscht. Lanterns blieb auch in der letzten Folge seinem eher ruhigen Mix aus Krimi, Drama und Science-Fiction treu.

Auch John Stewarts Entwicklung sorgt für Diskussionen. Obwohl Aaron Pierres Figur am Ende endgültig die Rolle eines Green Lantern übernimmt, bleibt die Inszenierung weiterhin deutlich zurückhaltender als bei klassischen Comicadaptionen.

Dazu kommen mehrere große Entscheidungen rund um Hal Jordan und die Auflösung des zentralen Mordfalls.

Achtung: Ab hier folgen Spoiler zum Finale von Lanterns Staffel 1.

Hal Jordans Ende spaltet die Zuschauer

Besonders die Auflösung von Hal Jordans Tod gehört zu den kontroverseren Entscheidungen des Finales.

Es stellt sich heraus, dass Sheriff Kerry Kane für seinen Tod verantwortlich ist. Kerry versucht dabei, ihren Sohn Noah und dessen Geheimnis zu schützen.

Noah wiederum ist ein Manhunter-Hybrid und spielt eine wesentlich größere Rolle in der Geschichte als zunächst angenommen.

Die komplette Auflösung haben wir bereits ausführlich in unserem Beitrag zum Lanterns Finale und Hal Jordans Mörder erklärt.

Während einige Zuschauer den emotionalen Abschluss zwischen Hal und John loben, stößt die Entscheidung bei anderen Fans auf deutlich weniger Begeisterung.

Gerade Hal Jordan gehört zu den bekanntesten Figuren der Green Lantern Comics. Entsprechend stark fallen die Reaktionen auf die Art aus, wie seine Geschichte innerhalb des neuen DC Universe beendet wird.

John Stewart wird trotzdem zum neuen Green Lantern

Das Finale macht gleichzeitig deutlich, dass Lanterns von Beginn an auch Johns Geschichte erzählt hat.

John Stewart übernimmt Hal Jordans Ring und erklärt die Erde zu seinem eigenen Zuständigkeitsbereich. Guy Gardner soll sich dagegen um den restlichen Kosmos kümmern.

Dabei schließt sich John nicht einfach den bekannten Strukturen des Green Lantern Corps an. Er entscheidet sich für einen deutlich unabhängigeren Weg.

Seine neue Laterne unterstreicht diese Entwicklung zusätzlich. Sie verbindet Elemente von Willenskraft und Angst und unterscheidet sich damit von einer gewöhnlichen Green Lantern Batterie.

Das Finale setzt John damit an einen völlig neuen Ausgangspunkt für zukünftige Geschichten.

Kritiker bleiben von Lanterns überzeugt

Interessant ist vor allem, dass der Rückgang beim Publikum kaum Auswirkungen auf die Kritikerwertung hat.

Mit aktuell 91 Prozent gehört Lanterns weiterhin zu den von Kritikern klar positiv aufgenommenen DC Produktionen.

Besonders häufig gelobt werden Aaron Pierre und Kyle Chandler als John Stewart und Hal Jordan sowie die ungewöhnliche Entscheidung, Green Lantern nicht als klassische Effektshow aufzubauen.

Die Serie setzt stattdessen über weite Strecken auf einen Mysteryfall, persönliche Konflikte und die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren.

Genau dieser Ansatz dürfte gleichzeitig erklären, warum die Zuschauerreaktionen stärker auseinandergehen. Wer von einer Green Lantern Serie vor allem große Weltraumschlachten, Konstrukte und klassische Superheldenaction erwartet hat, bekommt hier deutlich weniger davon.

Wie geht es mit Lanterns nach Staffel 1 weiter?

Eine zweite Staffel wurde von HBO bislang nicht offiziell bestellt.

Hinter den Kulissen laufen allerdings bereits Vorbereitungen für eine mögliche Fortsetzung. Ein Writers‘ Room beschäftigt sich mit neuen Geschichten rund um John Stewart und die Green Lanterns.

Mehr zum aktuellen Entwicklungsstand gibt es in unserem Beitrag zu Lanterns Staffel 2 und dem bereits arbeitenden Autorenteam.

Unabhängig davon bleibt John Stewart Teil des neuen DC Universe. Aaron Pierre soll seine Rolle auch außerhalb der Serie weiterführen.

Die gesunkene Zuschauerwertung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass Lanterns vor dem Aus steht. Sie zeigt vor allem, wie unterschiedlich das Finale aufgenommen wurde.

In Deutschland ist die komplette erste Staffel von Lanterns inzwischen bei HBO Max verfügbar.

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