Die neue Videospielverfilmung „Street Fighter“ hat an ihrem ersten Wochenende weltweit rund 51,1 Millionen US-Dollar eingespielt. Damit sichert sich der Actionfilm von Paramount Pictures den ersten Platz der internationalen Kinocharts. Trotz des erfolgreichen Einstiegs bleibt allerdings offen, ob die Neuverfilmung ihre hohen Produktionskosten wieder einspielen kann.
Der Film basiert auf Capcoms gleichnamiger Videospielreihe und läuft seit dem 15. Oktober 2026 auch in deutschen Kinos.
Street Fighter erobert Platz eins der Kinocharts
In den USA und Kanada spielte „Street Fighter“ zwischen dem 16. und 18. Oktober geschätzte 31 Millionen US-Dollar ein. Der Film startete dort in 3.575 Kinos und setzte sich gegen mehrere weitere Neuerscheinungen durch.
Außerhalb Nordamerikas kamen weitere 20,1 Millionen US-Dollar hinzu. Insgesamt ergibt sich damit ein weltweites Startwochenende von 51,1 Millionen US-Dollar.
Besonders erfolgreich waren die IMAX-Vorstellungen, die weltweit rund 7,7 Millionen US-Dollar zum Ergebnis beitrugen.
Damit gelingt dem neuen „Street Fighter“ auch der bislang stärkste nordamerikanische Kinostart einer Verfilmung der Videospielreihe. Die frühere Version mit Jean-Claude Van Damme aus dem Jahr 1994 konnte zum Auftakt deutlich weniger einspielen.
Reichen 51 Millionen Dollar für einen Erfolg?
Obwohl „Street Fighter“ die Kinocharts anführt, lässt sich der kommerzielle Erfolg noch nicht abschließend beurteilen. Das Produktionsbudget der Neuverfilmung soll rund 82 Millionen US-Dollar betragen.
Hinzu kommen Ausgaben für Werbung und Vermarktung. Da außerdem nur ein Teil der Ticketeinnahmen bei den Studios ankommt, reichen die bisherigen 51,1 Millionen US-Dollar noch nicht aus, um von einem profitablen Kinostart zu sprechen.
Auch die Reaktionen fallen gemischt aus. Während Zuschauer bei Rotten Tomatoes bislang deutlich positiver urteilen, liegen die Kritikerbewertungen nur bei rund 40 Prozent. Beim amerikanischen CinemaScore erhielt der Film die Note B-.
Entscheidend werden deshalb die kommenden Wochen. Hält sich „Street Fighter“ stabil in den Kinocharts, könnte die Neuverfilmung ihre Einnahmen noch deutlich steigern.
Other Mommy verliert nach erfolgreichem Start
Hinter „Street Fighter“ landet die Dokumentation „You Can See Everything“ mit rund 15 Millionen US-Dollar auf dem zweiten Platz der nordamerikanischen Kinocharts.
Der Horrorfilm „Other Mommy“ fällt dagegen nach seinem erfolgreichen Startwochenende deutlich zurück. In seiner zweiten Woche spielt der Film mit Jessica Chastain nur noch rund 8,3 Millionen US-Dollar ein. Das entspricht einem Rückgang von etwa 70 Prozent.
Erst eine Woche zuvor hatte der Horrorfilm noch die Spitze der Kinocharts erobert. Mehr zu seinem damaligen Erfolg erfährst du in unserem Beitrag über Other Mommy und The Social Reckoning an den Kinokassen.
Worum geht es im neuen Street Fighter?
Regisseur Kitao Sakurai verlegt die Handlung seines Films ins Jahr 1993. Im Mittelpunkt stehen die beiden Kämpfer Ryu (Andrew Koji) und Ken Masters (Noah Centineo), die sich nach längerer Zeit wieder begegnen.
Chun-Li (Callina Liang) rekrutiert die beiden für das World Warrior Tournament. Doch hinter dem Kampfsportturnier steckt eine gefährliche Verschwörung, die Ryu und Ken in einen größeren Konflikt verwickelt.
Zum weiteren Ensemble gehören Jason Momoa als Blanka, Curtis „50 Cent“ Jackson als Balrog und David Dastmalchian als M. Bison.
Die Neuverfilmung ist in Deutschland bereits seit dem 15. Oktober 2026 im Kino zu sehen. Sie hat eine Altersfreigabe ab zwölf Jahren erhalten. Ein deutscher Streamingtermin steht bislang nicht fest.