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VisionQuest stellt ein ungewöhnliches neues Avengers-Team vor

VisionQuest bekommt offenbar sein eigenes Avengers-Team. Allerdings besteht diese Gruppe nicht aus klassischen Superhelden. Die sogenannten AI Avengers setzen sich aus künstlichen Intelligenzen zusammen, die teilweise bereits seit den ersten…

18. September 2026 5 Min. Lesezeit filmbuddydrake
VisionQuest AI Avengers

VisionQuest bekommt offenbar sein eigenes Avengers-Team. Allerdings besteht diese Gruppe nicht aus klassischen Superhelden. Die sogenannten AI Avengers setzen sich aus künstlichen Intelligenzen zusammen, die teilweise bereits seit den ersten Iron Man Filmen zum MCU gehören.

Dazu zählen JARVIS, FRIDAY, EDITH sowie Tony Starks Roboter DUM-E und U. Gemeinsam begegnen sie Vision innerhalb seines sogenannten Mindspace und sollen ihm dabei helfen, seine eigene Identität und die menschliche Welt besser zu verstehen. Auch Ultron ist dort weiterhin präsent.

Diese AI Avengers sind in VisionQuest dabei

Die Gruppe verbindet einige der bekanntesten künstlichen Intelligenzen aus der Geschichte des MCU.

Zu den bisher bekannten Figuren gehören:

  • JARVIS, dargestellt von James D’Arcy
  • FRIDAY, dargestellt von Orla Brady
  • EDITH, dargestellt von Emily Hampshire
  • DUM-E, dargestellt von Henry Lewis
  • U, dargestellt von Jonathan Sayer
  • Vision, gespielt von Paul Bettany

James Spader kehrt außerdem als Ultron zurück. ScreenRants Bericht vom Set zählt ihn ebenfalls zu den künstlichen Intelligenzen innerhalb des Mindspace, seine Rolle unterscheidet sich allerdings deutlich von der der übrigen Figuren.

Disney bestätigt in der offiziellen Serienbeschreibung ebenfalls, dass Vision auf die in seiner Programmierung vorhandenen KI-Persönlichkeiten von FRIDAY, EDITH, JARVIS und Ultron zurückgreift.

Die AI Avengers existieren in Visions Mindspace

Die Gruppe scheint zunächst kein neues Avengers-Team zu sein, das gemeinsam durch die reale MCU-Welt zieht.

Stattdessen treffen die Figuren innerhalb von Visions Mindspace aufeinander. Dabei handelt es sich um eine visuelle Darstellung seines inneren Bewusstseins. Die verschiedenen KI-Systeme erscheinen dort in menschlicher Form.

Showrunner Terry Matalas erklärte bei einem Setbesuch, dass die einzelnen KIs Vision jeweils unterschiedliche Aspekte des Menschseins näherbringen sollen. FRIDAY steht beispielsweise stärker für Sicherheit, während EDITH eine impulsivere Seite verkörpert. JARVIS besitzt für Vision wiederum eine besondere Bedeutung, da Teile seiner ursprünglichen Programmierung auf ihm basieren.

Damit bekommt die Rückkehr bekannter Stark-KIs mehr Bedeutung als ein einfaches MCU Easter Egg.

Sie werden offenbar direkt für Visions Suche nach einer eigenen Persönlichkeit eingesetzt.

JARVIS kehrt nach langer Zeit ins MCU zurück

Besonders interessant ist die Rückkehr von JARVIS.

Tony Starks ursprüngliche künstliche Intelligenz wurde in Avengers: Age of Ultron zu einem wesentlichen Bestandteil von Vision. Nachdem JARVIS im MCU lange hauptsächlich durch Paul Bettanys Stimme bekannt war, bekommt das System in VisionQuest nun eine menschliche Erscheinung.

James D’Arcy übernimmt die Rolle.

D’Arcy spielte bereits Edwin Jarvis in Agent Carter und hatte einen kurzen Auftritt in Avengers: Endgame. VisionQuest verbindet damit die reale Inspiration für Tony Starks KI mit der digitalen Figur selbst.

Innerhalb von Visions Mindspace soll JARVIS laut Terry Matalas fast wie ein älterer Bruder für Vision funktionieren.

Auch FRIDAY und EDITH bekommen menschliche Formen

Zwei weitere bekannte Stark-Systeme kehren ebenfalls zurück.

FRIDAY übernahm nach der Entstehung von Vision die Rolle als Tony Starks persönliche KI und begleitete Iron Man bis zu den Ereignissen aus Avengers: Endgame.

In VisionQuest wird ihre menschliche Form von Orla Brady gespielt.

EDITH kennen MCU-Fans dagegen vor allem aus Spider-Man: Far From Home. Tony Stark hinterließ Peter Parker damals Zugriff auf das mächtige Verteidigungs- und Überwachungssystem.

In VisionQuest wird EDITH von Emily Hampshire dargestellt.

Mit DUM-E und U kommen außerdem zwei deutlich ältere Begleiter Tony Starks zurück, deren Geschichte bis zum ersten Iron Man Film reicht.

Ultron passt nicht wirklich in das neue Team

Ultron ist innerhalb dieses Konstrukts die große Ausnahme.

James Spaders KI wollte in Avengers: Age of Ultron die Menschheit auslöschen und war gleichzeitig maßgeblich an Visions Entstehung beteiligt.

Die offizielle Beschreibung von VisionQuest bestätigt, dass Vision sich in der neuen Serie mit Ultrons Einfluss auseinandersetzen muss. Gleichzeitig befindet sich Ultron gemeinsam mit den anderen KI-Persönlichkeiten innerhalb seiner Programmierung.

Damit bekommt Vision eine ungewöhnliche digitale Familie. JARVIS bildet einen Teil seiner Grundlage, die verschiedenen Stark-KIs begleiten seine Entwicklung und Ultron repräsentiert gewissermaßen einen problematischen Schöpfer.

Genau dieses Verhältnis scheint für VisionQuest wichtiger zu sein als die Frage, ob die Gruppe langfristig tatsächlich als Avengers-Team bestehen bleibt.

Die AI Avengers erinnern an ein Marvel-Comics-Team

Ganz neu ist die Idee eines Avengers-Teams aus künstlichen Intelligenzen nicht.

Marvel Comics veröffentlichte bereits ab 2013 die Reihe Avengers A.I.. Dort stellte Hank Pym nach den Ereignissen von Age of Ultron ein Spezialteam zusammen, das sich mit Bedrohungen durch künstliche Intelligenzen beschäftigte.

Zu dieser Gruppe gehörten unter anderem Vision, Hank Pym, Victor Mancha, Doombot und die KI Alexis. Marvel führt Avengers A.I. weiterhin als eigenes Team beziehungsweise eigene Comicreihe.

Die Besetzung aus VisionQuest unterscheidet sich allerdings deutlich von dieser Comicvorlage. Die Serie scheint die Grundidee stattdessen mit bekannten künstlichen Intelligenzen aus Tony Starks Vergangenheit zu verbinden.

VisionQuest erzählt vor allem Visions Suche nach Identität

Das ungewöhnliche Team passt direkt zum eigentlichen Thema der Serie.

White Vision besitzt zwar die Erinnerungen seines früheren Ichs, hat aber weiterhin Schwierigkeiten, eine emotionale Verbindung zu diesen Erinnerungen und zu seiner früheren Existenz aufzubauen.

VisionQuest nutzt die verschiedenen KI-Persönlichkeiten offenbar, um genau diese Frage zu untersuchen: Was macht Vision eigentlich zu Vision?

Auch die zeitliche Einordnung spielt dabei eine Rolle. Die Serie setzt mehrere Jahre nach WandaVision ein und spielt innerhalb des MCU ungefähr im Jahr 2028. Mehr dazu gibt es in unserem Beitrag zur MCU-Zeitlinie von VisionQuest.

Hinzu kommt Thomas Shepard, der möglicherweise Visions wiedergeborener Sohn Tommy Maximoff ist. Disney beschreibt ihn offiziell als wichtigen Bestandteil von Visions neuer Geschichte.

Wann startet VisionQuest auf Disney+?

VisionQuest startet am 14. Oktober 2026 auf Disney+.

Marvel hat den Termin offiziell bestätigt. Paul Bettany kehrt als Vision zurück, während James Spader erstmals seit Avengers: Age of Ultron wieder Ultron spielt.

Die AI Avengers dürften dabei einen großen Teil von Visions innerer Handlung bestimmen. Ob Marvel aus der ungewöhnlichen Gruppe über VisionQuest hinaus tatsächlich ein dauerhaftes Team macht, ist bisher allerdings nicht bestätigt.

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