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VisionQuest spielt 2028 und damit mehrere Jahre nach WandaVision

Die zeitliche Einordnung von VisionQuest im Marvel Cinematic Universe ist jetzt deutlich klarer. Showrunner Terry Matalas hat bestätigt, dass seit den Ereignissen aus WandaVision mehrere Jahre vergangen sind und die…

11. September 2026 4 Min. Lesezeit filmbuddydrake
VisionQuest MCU-Zeitlinie

Die zeitliche Einordnung von VisionQuest im Marvel Cinematic Universe ist jetzt deutlich klarer. Showrunner Terry Matalas hat bestätigt, dass seit den Ereignissen aus WandaVision mehrere Jahre vergangen sind und die neue Disney+ Serie ungefähr zur selben Zeit wie Spider-Man: Brand New Day spielt.

Damit lässt sich VisionQuest im MCU ungefähr dem Jahr 2028 zuordnen. Die Geschichte setzt also nicht unmittelbar nach Visions Verschwinden aus WandaVision ein, sondern zeigt eine Figur, die bereits mehrere Jahre mit ihrer neuen Existenz leben musste.

VisionQuest spielt ungefähr zur selben Zeit wie Spider-Man: Brand New Day

Terry Matalas erklärte im Gespräch mit Polygon, dass seit WandaVision Jahre vergangen seien und VisionQuest zeitlich etwa auf dem aktuellen Stand von Spider-Man: Brand New Day liege.

Das ist für die Einordnung besonders hilfreich, da der vierte Spider-Man Film mit Tom Holland rund vier Jahre nach Spider-Man: No Way Home spielt. Da dessen Handlung Ende 2024 angesiedelt ist, führt der Zeitsprung in das Jahr 2028.

VisionQuest dürfte damit ebenfalls ungefähr 2028 spielen.

Eine minutengenaue oder auf einen bestimmten Monat festgelegte Position innerhalb der MCU-Zeitlinie hat Marvel bislang allerdings nicht veröffentlicht. Matalas spricht ausdrücklich davon, dass beide Geschichten ungefähr zur selben Zeit stattfinden.

Zwischen WandaVision und VisionQuest liegen mehrere Jahre

Dieser Zeitsprung ist besonders für Vision selbst wichtig.

Am Ende von WandaVision erhält White Vision durch die Begegnung mit Wandas Vision dessen Erinnerungen zurück. Danach verlässt er Westview und verschwindet zunächst aus dem MCU.

VisionQuest greift diese Geschichte mehrere Jahre später wieder auf.

Die neue Version von Vision besitzt zwar die Erinnerungen seines früheren Ichs, aber nicht automatisch dessen emotionale Verbindung zu diesen Erlebnissen. Genau diese Frage nach Identität und Persönlichkeit soll zu den zentralen Themen der Serie gehören.

Paul Bettany beschreibt VisionQuest entsprechend als eine Geschichte über Identität, Vaterschaft und Visions Suche nach sich selbst.

Auch Agatha All Along liegt vor VisionQuest

Durch die neue zeitliche Einordnung steht außerdem fest, dass Agatha All Along bereits vor den Ereignissen von VisionQuest stattfindet.

Die Handlung von Agatha All Along wird innerhalb des MCU etwa dem Jahr 2026 zugeordnet. VisionQuest setzt anschließend ungefähr 2028 ein. Damit liegen auch zwischen den beiden Serien innerhalb der Geschichte mehrere Jahre.

Trotzdem gehören die Projekte weiterhin zusammen. Disney beschreibt VisionQuest offiziell als Abschluss der Geschichte, die mit WandaVision begann und anschließend in Agatha All Along fortgesetzt wurde.

Showrunner Terry Matalas betrachtet die Serie allerdings stärker als direkten Nachfolger von WandaVision und weniger als klassischen dritten Teil einer fest aufgebauten Trilogie.

VisionQuest liegt kurz vor den großen kommenden MCU-Ereignissen

Die Position im Jahr 2028 bringt VisionQuest gleichzeitig sehr nah an die großen Ereignisse der aktuellen MCU-Phase.

Auch Avengers: Doomsday bewegt sich in diesem Bereich der Marvel-Zeitlinie. Damit befindet sich Vision nach Jahren der Abwesenheit wieder genau zu einem Zeitpunkt im MCU, an dem mehrere größere Handlungsstränge zusammenlaufen.

Ob VisionQuest direkt auf Avengers: Doomsday oder andere kommende Filme vorbereitet, ist bislang allerdings nicht bestätigt.

Die Serie soll zunächst stark auf Vision selbst fokussiert bleiben und seine persönliche Geschichte weitererzählen.

Ultron kehrt in VisionQuest zurück

Neben Paul Bettany als Vision kehrt auch James Spader als Ultron zurück.

Marvel hatte das Comeback bereits offiziell bestätigt. Der erste Trailer zeigt außerdem, dass Ultron innerhalb von Visions innerer Welt eine wichtige Rolle spielt. Dort begegnet Vision verschiedenen künstlichen Intelligenzen aus dem MCU in menschlicher Form.

Zu diesen Figuren gehören auch bekannte KI-Systeme aus früheren Marvel Filmen. VisionQuest nutzt sie offenbar, um Visions Erinnerungen, seine Entstehung und seine Frage nach einer eigenen Persönlichkeit genauer zu untersuchen.

Auch Tommy Maximoff spielt dabei eine wichtige Rolle. Ruaridh Mollica übernimmt die erwachsene Version von Wandas und Visions Sohn.

Wann startet VisionQuest auf Disney+?

VisionQuest startet am 14. Oktober 2026 auf Disney+.

Disney bestätigte den Termin gemeinsam mit dem ersten Trailer und Poster zur Serie während der D23 2026. Paul Bettany kehrt als Vision zurück, James Spader erneut als Ultron.

Die zeitliche Einordnung macht dabei deutlich, dass Marvel nicht einfach dort weitermacht, wo WandaVision aufgehört hat.

Vision hatte innerhalb der Geschichte mehrere Jahre Zeit, seine zurückgewonnenen Erinnerungen und seine neue Identität zu verarbeiten. Genau dieser Abstand dürfte erklären, warum VisionQuest einen deutlich veränderten Charakter zeigen kann, obwohl seine Geschichte direkt auf WandaVision aufbaut.

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