„Smile 3“ befindet sich bei Paramount Pictures in Entwicklung und bekommt einen neuen Regisseur. David Bruckner, bekannt durch „The Ritual“ und „Hellraiser“, übernimmt den dritten Teil der erfolgreichen Horrorreihe. Der bisherige Regisseur Parker Finn zieht sich hinter die Kamera zurück, bleibt dem Franchise aber als Produzent erhalten.
Auch für das Drehbuch steht bereits ein neuer Verantwortlicher fest. Nick Antosca soll die Geschichte des dritten Films schreiben. Damit nimmt „Smile 3“ nach dem Erfolg seiner beiden Vorgänger konkretere Formen an. TheWrap+1
David Bruckner übernimmt Smile 3
Wie das Branchenmagazin Variety berichtet, hat Paramount David Bruckner mit der Regie von „Smile 3“ beauftragt.
Der Filmemacher bringt umfangreiche Erfahrung im Horrorgenre mit. Zu seinen bekanntesten Werken gehören „The Ritual“ aus dem Jahr 2017, „The Night House“ von 2021 und die Neuinterpretation von „Hellraiser“ aus dem Jahr 2022.
Besonders „The Night House“ beschäftigt sich intensiv mit psychologischen Ängsten, Verlust und übernatürlichen Ereignissen. Diese Themen spielen auch in den bisherigen „Smile“-Filmen eine zentrale Rolle.
Bruckner übernimmt damit eine Horrorreihe, die nicht nur auf Schockmomente setzt, sondern vor allem die psychische Belastung ihrer Hauptfiguren in den Mittelpunkt stellt.
Wie stark sich sein persönlicher Stil auf den dritten Film auswirken wird, ist noch offen.
Warum Parker Finn nicht mehr Regie führt
Parker Finn schrieb und inszenierte sowohl „Smile“ aus dem Jahr 2022 als auch „Smile 2“ aus dem Jahr 2024.
Für den dritten Teil gibt er die Regie und das Drehbuch ab. Vollständig verabschiedet er sich von seinem Franchise allerdings nicht.
Finn entwickelte die grundlegende Idee für „Smile 3“ und bleibt als Produzent beteiligt. Dadurch ist der Schöpfer der Reihe weiterhin in die kreative Entwicklung eingebunden.
Der Regiewechsel hängt mit einem anderen Horrorprojekt zusammen. Finn arbeitet derzeit an einer Neuverfilmung des Kultfilms „Possession“ aus dem Jahr 1981.
In dem geplanten Remake übernehmen Margaret Qualley und Callum Turner die Hauptrollen. Der US-Kinostart ist für den 11. Juni 2027 vorgesehen.
Nick Antosca schreibt das Drehbuch zu Smile 3
Neben David Bruckner stößt mit Nick Antosca ein weiterer erfahrener Horrorautor zum Projekt.
Antosca entwickelte unter anderem die Horrorserie „Channel Zero“ und arbeitete an Produktionen wie „Antlers“ und der Romanverfilmung „Verity“.
Für „Smile 3“ soll er die von Parker Finn entwickelte Grundidee zu einem vollständigen Drehbuch ausarbeiten.
Damit entsteht erstmals ein Film der Reihe, bei dem Finn weder die Regie noch das Drehbuch selbst übernimmt.
Die kreative Grundlage bleibt jedoch mit dem ursprünglichen Schöpfer verbunden. Bloody Disgusting+1
Worum geht es in Smile 3?
Konkrete Informationen zur Handlung von „Smile 3“ wurden bislang nicht veröffentlicht.
Die ersten beiden Filme erzählen von einer übernatürlichen Entität, die ihre Opfer mit verstörenden Visionen verfolgt und von Mensch zu Mensch weitergegeben werden kann.
Im ersten Teil gerät die Therapeutin Rose Cotter, gespielt von Sosie Bacon, in den Bann der unheimlichen Macht.
„Smile 2“ verlagert die Geschichte anschließend in die Welt der Musikindustrie. Dort wird die erfolgreiche Popsängerin Skye Riley, verkörpert von Naomi Scott, zum nächsten Opfer.
Besonders das Ende des zweiten Films eröffnet neue Möglichkeiten für eine Fortsetzung, da die Bedrohung möglicherweise deutlich größere Ausmaße annehmen könnte.
Ob „Smile 3“ unmittelbar an diese Ereignisse anknüpft oder eine neue Hauptfigur in den Mittelpunkt stellt, ist jedoch nicht bekannt.
Auch eine Rückkehr bisheriger Darsteller wurde bisher nicht angekündigt.
Wann kommt Smile 3 ins Kino?
Ein offizieller Kinostart für „Smile 3“ steht noch nicht fest. Paramount hat bislang weder einen Veröffentlichungstermin für die USA noch für Deutschland bekannt gegeben.
Auch Informationen zum geplanten Drehbeginn fehlen.
Dass mit David Bruckner und Nick Antosca jetzt die kreativen Verantwortlichen feststehen, ist allerdings ein wichtiger Schritt für die weitere Produktion.
Die bisherigen Filme erschienen im Abstand von zwei Jahren. „Smile“ startete 2022, die Fortsetzung folgte 2024.
Daraus lässt sich jedoch kein verlässlicher Starttermin für den dritten Film ableiten.
Finanziell hat sich die Reihe bereits bewährt. Der erste Film spielte weltweit rund 217 Millionen US-Dollar ein, während „Smile 2“ auf ungefähr 138 Millionen US-Dollar kam.
Zusammen erreichten beide Horrorfilme damit ein weltweites Einspielergebnis von mehr als 350 Millionen US-Dollar.
Mit dem neuen Kreativteam steht nun fest, wer die erfolgreiche Horrorreihe fortführen soll. Welche Geschichte Bruckner und Antosca erzählen werden, bleibt vorerst geheim.