Zum Inhalt springen

Kategorien

Beliebte Tags

Film

Sunrise on the Reaping: Erste Kritiker feiern den Film

„Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping“ sorgt bereits vor dem Kinostart für Begeisterung. Nach der Weltpremiere am 28. Oktober 2026 in London haben zahlreiche Filmkritiker ihre ersten Reaktionen…

Von filmbuddydrake 5 Min. Lesezeit
unrise on the Reaping erste Reaktionen

„Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping“ sorgt bereits vor dem Kinostart für Begeisterung. Nach der Weltpremiere am 28. Oktober 2026 in London haben zahlreiche Filmkritiker ihre ersten Reaktionen veröffentlicht. Einige bezeichnen das neue Prequel sogar als den besten Film der gesamten „Tribute von Panem“-Reihe.

Besonders viel Lob erhält Joseph Zada, der die jüngere Version von Haymitch Abernathy verkörpert. Auch die düstere Handlung, die aufwendige Inszenierung und die emotionale Intensität scheinen zu überzeugen.

Die bisherigen Stimmen stammen allerdings überwiegend aus ersten Social-Media-Reaktionen. Ausführliche Filmkritiken stehen noch aus.

Sunrise on the Reaping könnte der beste Panem-Film werden

Die ersten Reaktionen auf „Sunrise on the Reaping“ fallen ausgesprochen positiv aus. Mehrere Kritiker gehen sogar so weit, den sechsten Film der Reihe über die bisherigen Verfilmungen zu stellen.

Nikita Francois von „The Nerds of Color“ bezeichnete den Film als den bislang besten Beitrag zum Franchise. Besonders die Darstellung von Haymitch und die werkgetreue Umsetzung der Romanfiguren hätten überzeugt.

Filmkritiker Griffin Schiller zog hingegen einen interessanten Vergleich zum „Star Wars“-Universum. Für ihn erinnert „Sunrise on the Reaping“ an „Rogue One“ und „Andor“.

Damit spielt er auf die ernste Auseinandersetzung mit Unterdrückung, Rebellion und persönlichen Opfern an, die auch diese beiden „Star Wars“-Produktionen auszeichnet.

Schiller lobte besonders Regisseur Francis Lawrence, der die tragischen Folgen der Hungerspiele und die Entstehung des Widerstands gegen das Kapitol eindrucksvoll miteinander verbinde.

Auch Kritikerin Clotilde Chinnici zeigte sich begeistert und bezeichnete den Film als den besten Teil der Reihe. Sie hob besonders die Kameraarbeit, das Produktionsdesign und die schauspielerischen Leistungen hervor.

Sunrise on the Reaping: Erste Reaktionen zum neuen Panem Film – so fällt  die Kritik aus - Film & Serien News, Artikel & Kritiken | KinoCheck

Joseph Zada begeistert als junger Haymitch Abernathy

Ein Name fällt in den ersten Reaktionen besonders häufig: Joseph Zada.

Der Schauspieler übernimmt die Rolle des 16-jährigen Haymitch Abernathy, den Woody Harrelson in den ursprünglichen „Tribute von Panem“-Filmen verkörperte.

Collider-Kritikerin Perri Nemiroff zeigte sich beeindruckt davon, wie Zada die unterschiedlichen Seiten der Figur miteinander verbindet. Seine Darstellung vermittle sowohl Haymitchs Wärme und seinen Humor als auch die Wut und Verzweiflung, die durch die Hungerspiele entstehen.

Auch Griffin Schiller bezeichnete Zada als außergewöhnliche Entdeckung. Seine Interpretation des jungen Haymitch gehöre für ihn zu den stärksten schauspielerischen Leistungen der gesamten Filmreihe.

Damit scheint eine der größten Herausforderungen der Produktion gelungen zu sein. Schließlich muss Zada eine Figur darstellen, die das Publikum bereits seit Jahren kennt und deren späteres Schicksal feststeht.

Auch Glenn Close und Jesse Plemons überzeugen

Neben Joseph Zada erhält auch die übrige Besetzung viel Anerkennung.

Matt Neglia, Chefredakteur von „Next Best Picture“, lobte insbesondere die Neubesetzung bekannter Figuren. Die Schauspieler würden deren vertraute Eigenschaften bewahren und gleichzeitig eigene Interpretationen entwickeln.

Besonders hob er Glenn Close als Drusilla Sickle und Jesse Plemons als Plutarch Heavensbee hervor.

Plemons übernimmt damit eine Figur, die in den früheren Filmen von Philip Seymour Hoffman verkörpert wurde. Neglia zufolge gelingt es ihm, an dessen Darstellung anzuknüpfen und dennoch eigene Akzente zu setzen.

Auch Mckenna Grace wird für ihre Darstellung von Maysilee Donner gelobt. Gerade die emotionalen Momente zwischen den jungen Tributen sollen zu den Stärken der Verfilmung gehören.

Der neue Tribute-von-Panem-Film soll besonders düster werden

Neben den schauspielerischen Leistungen beschreiben mehrere Kritiker „Sunrise on the Reaping“ als eine ungewöhnlich emotionale und brutale Geschichte.

Das passt zur Romanvorlage von Suzanne Collins, die sich mit den 50. Hungerspielen beschäftigt.

Während der sogenannten zweiten Jubel-Jubiläums-Spiele müssen gleich 48 statt der üblichen 24 Tribute gegeneinander antreten. Der Wettbewerb findet 24 Jahre vor den Ereignissen des ersten „Tribute von Panem“-Films statt.

Die frühen Reaktionen deuten darauf hin, dass Francis Lawrence vor allem die psychologischen und gesellschaftlichen Folgen der Spiele in den Mittelpunkt stellt.

Gavin Spoors vom FilmHounds Magazine lobte insbesondere den dritten Akt des Films. Dieser soll die Geschichte noch einmal entscheidend verändern und für einen emotionalen Abschluss sorgen.

Einzelheiten zu den betreffenden Szenen verriet er nicht.

Schon zuvor beschäftigte sich die Frage nach dem Gewaltgrad der Verfilmung mit den Fans. Besonders eine Szene aus dem Roman könnte für die Leinwand eine Herausforderung darstellen. Mehr dazu erfahrt ihr in unserem Beitrag über Wellies brutalen Tod und mögliche Änderungen in Sunrise on the Reaping. Der Artikel enthält allerdings Spoiler zur Buchvorlage.

Sind die ersten Reaktionen bereits richtige Filmkritiken?

Die positiven Rückmeldungen sind ein vielversprechendes erstes Zeichen, sollten aber noch nicht mit einem endgültigen Kritikerurteil gleichgesetzt werden.

Die bisher veröffentlichten Einschätzungen stammen hauptsächlich von Journalisten und Kritikern, die den Film bei seiner Londoner Premiere gesehen haben.

Ausführliche Rezensionen, in denen auch mögliche Schwächen der Produktion genauer besprochen werden, folgen erst näher am Kinostart.

Dennoch lässt sich bereits ein deutliches Muster erkennen: Besonders Joseph Zadas Leistung, die emotionale Geschichte und das Produktionsdesign werden wiederholt hervorgehoben.

Jennifer Lawrence kehrt ebenfalls in Sunrise on the Reaping zurück

Neben der Geschichte des jungen Haymitch gibt es noch eine weitere Verbindung zur ursprünglichen Filmreihe.

Jennifer Lawrence hat inzwischen bestätigt, dass sie für „Sunrise on the Reaping“ erneut als Katniss Everdeen vor der Kamera stand.

Auch Josh Hutcherson als Peeta Mellark und Woody Harrelson als älterer Haymitch kehren zurück.

Da die eigentliche Handlung des Prequels lange vor Katniss‘ Geburt spielt, dürfte ihre Beteiligung mit einer später angesiedelten Handlungsebene zusammenhängen. Wie genau die bekannten Figuren eingebunden werden, ist bislang nicht vollständig bekannt.

Weitere Details zur Rückkehr der ursprünglichen Hauptdarsteller findet ihr in unserem Artikel über Jennifer Lawrence und ihr Comeback als Katniss Everdeen in Sunrise on the Reaping.

Wann startet Sunrise on the Reaping in Deutschland?

„Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping“ startet am 19. November 2026 in den deutschen Kinos. In den USA erscheint der Film einen Tag später, am 20. November.

Einige deutsche Kinos bieten bereits am 18. November Preview-Vorstellungen an.

Regisseur Francis Lawrence inszeniert mit „Sunrise on the Reaping“ seinen fünften Film innerhalb der Reihe. Die Handlung basiert auf Suzanne Collins‘ Roman „Die Tribute von Panem L: Der Tag bricht an“, der im März 2025 veröffentlicht wurde.

Die ersten Kritikerreaktionen sprechen für eine besonders emotionale Verfilmung der Geschichte von Haymitch Abernathy. Ob sich „Sunrise on the Reaping“ tatsächlich als bester Film des Franchise etablieren kann, werden die ausführlichen Kritiken und die Reaktionen des Kinopublikums zeigen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Link kopiert