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The Exorcist: Martyrs enthüllt seine düstere Story

Mike Flanagans neuer Exorcist-Film nimmt erstmals richtig Form an. The Exorcist: Martyrs verbindet eine düstere Mordermittlung mit klassischem dämonischem Horror und stellt Scarlett Johansson als NYPD-Ermittlerin Julie Miller in den…

4 Min. Lesezeit
The Exorcist: Martyrs

Mike Flanagans neuer Exorcist-Film nimmt erstmals richtig Form an. The Exorcist: Martyrs verbindet eine düstere Mordermittlung mit klassischem dämonischem Horror und stellt Scarlett Johansson als NYPD-Ermittlerin Julie Miller in den Mittelpunkt.

Ein erster kurzer Teaser zeigt bereits die deutlich düsterere Richtung des Films. Gleichzeitig wurden neue Details zur Handlung und zu mehreren Figuren bekannt.

Scarlett Johansson jagt den Serienkiller Father Sunday

Julie Miller arbeitet als Mordermittlerin beim NYPD und zieht ihren zwölfjährigen Sohn Max allein groß. Wegen ihrer Arbeit ist sie häufig mehrere Tage unterwegs. Ihre Mutter Mary unterstützt sie deshalb bei der Betreuung ihres Sohnes.

Der zentrale Fall führt Julie zu einem besonders verstörenden Serienkiller.

John Leguizamo spielt einen Mörder, der unter dem Namen Father Sunday bekannt ist. Seine Opfer inszeniert er nach dem Vorbild der grausamen Tode katholischer Märtyrer.

Julie kann Father Sunday bereits früh in der Geschichte festnehmen und erlebt später auch seine Hinrichtung mit.

Doch genau dort beginnt das eigentliche Grauen.

Die Hinrichtung verläuft nicht wie erwartet. Obwohl Father Sunday tot sein sollte, hören die Morde anschließend nicht auf.

Aus der Mordserie wird übernatürlicher Horror

Gemeinsam mit ihrer Kollegin Gina Restrepo, gespielt von Sasha Calle, muss Julie herausfinden, warum die grausamen Taten weitergehen.

Dabei entwickelt sich The Exorcist: Martyrs offenbar zunächst wie ein düsterer Serienkiller-Thriller. Erst nach und nach wird klar, dass hinter den Verbrechen möglicherweise mehr steckt als ein menschlicher Täter.

Mike Flanagan verbindet damit zwei unterschiedliche Arten von Horror. Die Ermittlungen sollen an Filme wie Se7en oder Das Schweigen der Lämmer erinnern, während gleichzeitig die dämonischen Elemente von Der Exorzist immer stärker in die Geschichte eindringen.

Besonders persönlich wird der Fall, als auch Julies Familie ins Visier der übernatürlichen Bedrohung gerät.

Ihr zwölfjähriger Sohn Max, gespielt von Jacobi Jupe, wird zum Ziel einer dämonischen Macht.

Zwei Priester werden Teil der Geschichte

Auch klassische Exorzismus-Elemente fehlen nicht.

Chiwetel Ejiofor spielt Father William, einen ehemaligen Gefängnisseelsorger. Er war bei der Hinrichtung von Father Sunday anwesend und wird durch die damaligen Ereignisse in eine schwere Glaubenskrise gestürzt.

Laurence Fishburne übernimmt ebenfalls die Rolle eines Priesters. Seine Figur kennt sich mit alten religiösen Ritualen aus und wird eingeschaltet, als die Bedrohung Julie und ihrer Familie immer näher kommt.

Diane Lane spielt Julies Mutter Mary.

Damit führt der Film die Polizeiermittlung, religiöse Motive und die eigentliche Besessenheitsgeschichte zunehmend zusammen.

The Exorcist III ist eine wichtige Inspiration

Besonders interessant ist die Ausrichtung für Fans der älteren Filme.

Flanagan orientierte sich bei seinem neuen Ansatz nicht nur am ursprünglichen Der Exorzist von 1973. Auch The Exorcist III und William Peter Blattys Roman Legion spielten bei der Entwicklung eine Rolle.

Das passt zur bisherigen Story.

Schon The Exorcist III verband eine Mordserie mit übernatürlichen Elementen und einer kriminalistischen Untersuchung. Martyrs greift eine ähnliche Mischung auf, erzählt dabei aber eine neue Geschichte mit neuen Hauptfiguren.

Flanagan will den Film ausdrücklich nicht nur auf Nostalgie aufbauen.

Keine direkte Fortsetzung von The Exorcist: Believer

The Exorcist: Martyrs setzt die Handlung von The Exorcist: Believer aus dem Jahr 2023 nicht direkt fort.

Stattdessen startet Mike Flanagan mit einer eigenständigen Geschichte und neuen Figuren.

Verbindungen zu bekannten Elementen der Reihe sind trotzdem möglich. Welche Teile der bisherigen Exorcist-Geschichte tatsächlich eine Rolle spielen, soll der Film selbst enthüllen.

Damit bekommt Flanagan deutlich mehr Freiheit als bei einer klassischen Fortsetzung.

Der Regisseur ist aktuell ohnehin an mehreren großen Projekten beteiligt. Neben Martyrs arbeitet er unter anderem an der Warhammer 40K Serie mit Henry Cavill und war an der Geschichte des DCU-Horrorfilms Clayface beteiligt.

Wann startet The Exorcist: Martyrs in Deutschland?

The Exorcist: Martyrs soll am 11. März 2027 in den deutschen Kinos starten.

Universal Pictures Deutschland führt den Film aktuell noch unter der Bezeichnung „Untitled Mike Flanagan Exorcist Film“, nennt aber bereits den deutschen Starttermin.

In den USA folgt der Kinostart einen Tag später am 12. März 2027.

Zum aktuellen Stand ist zunächst ein kurzer Teaser erschienen. Der ausführlichere erste Trailer soll am 9. Oktober 2026 folgen.

Mit der Mischung aus Serienkiller-Thriller, Polizeiermittlung und dämonischer Besessenheit zeichnet sich bereits ab, dass Flanagan bei The Exorcist: Martyrs nicht einfach noch einmal die Geschichte des Originals erzählen möchte. Stattdessen soll der Exorzismus Teil eines deutlich größeren Kriminalfalls werden.

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